

Volle Unterstützung von der Jungen Union (JU) im Emsland erhält Landrat Hermann Bröring für seine Ankündigung, 2006 erneut für das Amt des Kreis-Chefs zu kandidieren. Gleichzeitig fordern die jungen Christdemokraten aber auch eine Verjüngung des Kreistages
zu: JU begrüßt Bröring-Entscheidung - Aber auch Forderung nach Kreistags-Verjüngung
Bröring hatte vor wenigen Wochen am Rande einer Veranstaltung öffentlich erklärt, dass er zur Kommunalwahl 2006 wieder als CDU-Landratskandidat zur Verfügung stehe, falls ihn die Partei dazu nominiere. Diese Entscheidung begrüßen die emsländischen Vertreter der CDU-Jugendorganisation ausdrücklich. „Wir unterstützen Landrat Bröring, weil er die beste Person für dieses herausragende Emsland-Amt ist“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Im Gegenzug verlangen die JU-Altkreisvorsitzenden Stefanie Kuchta (Aschendorf-Hümmling), Bernd Schmitz (Meppen) und Björn Roth (Lingen) aber auch eine Verjüngung der CDU-Kreistagsfraktion. „Aus unserer Sicht täte es der Kreispolitik gut, wenn mehr junge Leute direkten Einfluss auf die politischen Entscheidungen nehmen könnten.“ Junge Menschen prägten das Emsland sehr stark, weshalb auch das Kommunalparlament des Landkreises Platz für die junge Generation machen müsse, unterstreichen die emsländischen JU-Chefs.
Die Junge Union will daher auf den verschiedensten Ebenen in den drei CDU-Kreisverbänden des Emslandes darauf hinwirken, bei den Listenaufstellungen für die Kommunalwahlen auch junge Kandidaten zu gewinnen. Allerdings erhoffen sich die Jungunionisten dabei auch die Unterstützung der CDU. „So sollte der eine oder andere lukrative CDU-Listenplatz für junge Kreistagskandidaten offen stehen“, wünscht sich die Emsland-JU.
