

Äußerst positiv hat die Junge Union (JU) Lingen während eines Besuches vor Ort die Um- und Neubauten des Lingener Freibades aufgenommen. „Wir sind wirklich begeistert“, waren sich alle JU-Besucher einig. Badleiter Heinz Gossling hatte die jungen Christdemokraten über das umgestaltete Gelände geführt und die Neuerungen vorgestellt.
CDU-Ratsmitglied Björn Roth, der als JU-Mitglied zusammen mit Lingens JU-Stadtverbandsvorsitzenden Stefan Schomaker zu dieser Begehung eingeladen hatte, begrüßte zu Beginn die zahlreich erschienen Jungunionisten vor dem provisorischen Eingang. Auch Frühschwimmer und „Freibad-Experte“ Hermann Kühlenborg hatte sich überraschend unter die neugierigen Gäste gemischt und wurde von Roth herzlich willkommen geheißen.
Bei einem anschließenden ausführlichen Rundgang erläuterte Heinz Gossling alle wesentlichen Veränderungen. Für die interessierten JU’ler/innen war das Freibad kaum wiederzuerkennen, denn außer dem bisherigen Sprungbecken, das saniert wurde, und dem dazugehörigen Turm bot sich den Besuchern ein total verändertes Bild.
Komplett neu ist der Nichtschwimmerbreich mit einem geteilten Edelstahlbecken. Auf der einen Seite befindet sich der Spaßbereich, während der andere Teil als 25-Meter-Becken mit sieben Bahnen zum Schwimmen zu nutzen ist. Umrandet von Holzstegen und Sonnendecks wirkt das neue Ambiente einladend und freundlich – weg vom Mief einer altmodischen Badeanstalt. Kinderplanschbecken und Matschanlage, Rasenhügel mit Kletterbalken und Wasserfontänen sowie Tartanhügel, Beachvolleyballfeld und Sanddünen sprechen besonders Kinder bzw. Jugendliche an. Diverse Grashügel und eine ansprechende Bepflanzung rundherum sorgen zudem für ein naturnahes Flair.
Der Freibad-Umbau war nach Aussage von Gossling erst der erste Teil der umfassenden Baumaßnahmen rund um das Freizeitbad LINUS. Im zweiten und dritten Bauabschnitt werden noch ein weiteres überdachtes Schwimmbecken sowie eine neue Saunalandschaft geschaffen. „Die Stadt Lingen (Ems) und die Wirtschaftsbetriebe Lingen GmbH als Betreiber der Bäder nehmen insgesamt sechs Millionen Euro in die Hand“, ergänzte Ratsherr Björn Roth.
Auch wenn jetzt noch aufgrund des eingeschränkten Angebotes vergünstigte Eintrittspreise erhoben werden, appellierten die Vertreter der CDU-Jugendorganisation daran, bei der zukünftigen Preisgestaltung moderat vorzugehen. „Ein Freibad muss für jedermann – gerade für Kinder, Jugendliche und Familien – erschwinglich sein“, forderte JU-Chef Schomaker ein rechtes Maß. Was bringe einer Stadt ein wenn auch kostenträchtiges Freibad, wenn niemand hingeht, weil die Preise zu hoch sind, lautete die schlichte Frage der Nachwuchspolitiker.
