


Jährliche Frequenzzählung soll künftig Antwort geben - Wohin bewegen sich die Kunden in der Lingener Innenstadt? Welche Geschäfte, Straßenabschnitte oder Plätze sind besondere Anziehungspunkte und warum? Antworten auf diese und andere Fragen wollen Wirtschaftsverband und Stadt Lingen künftig über regelmäßige Kundenfrequenzzählungen erhalten. Erstmals wird die Zählung an drei Tagen in diesem Frühjahr durchgeführt. Start ist der kommende Donnerstag.
„Wir wollen da ansetzen, wo in der Vergangenheit bereits im Rahmen verschiedener Innenstadtgutachten Frequenzzählungen durchgeführt worden sind - nur mit dem einen Unterschied, dass dieses Instrument in den nächsten Jahren regelmäßig durchgeführt werden soll,“ erläutert Erwin Heinen, Citymanager der Stadt Lingen, das Vorhaben.
Die Erkenntnisse aus Kundenfrequenzzählungen sind ein wichtiges Kriterium, die Attraktivität von Innenstädten zu beurteilen. Aber erst die regelmäßige Durchführung und die Dokumentation der Rahmenbedingungen versetzen Städte und Wirtschaftverbände in die Lage, eine Vergleichbarkeit zu erreichen und Rückschlüsse zu ziehen. In einigen Städten werden diese Zählungen bereits elektronisch durchgeführt.
Die Kundenfrequenzzählung soll aufzeigen, wie und wohin sich die Kundenströme, aber auch wie viele Kunden sich in Lingens Innenstadt bewegen. Christina Ruhl, Geschäftsführerin des Lingener Wirtschaftsverbandes, will damit den einzelnen Straßen mit Ihren individuellen Angeboten zeitliche Vergleichsmöglichkeiten bieten: „Wir wollen den Kaufleuten Informationen an die Hand geben, um mit eigener Kreativität an der Attraktivität der Lingener Fußgängerzone mitzuwirken."
Die Zählung wird von Schüler und Studenten durchgeführt. Sie werden am Donnerstag 29. März, und an zwei weiteren Tagen im April an vier Standorten in der Lingener Innenstadt zählen.
