24.10.2007   Freren muss die Chance nutzen

Geschäftszentrum war richtige Investition in die Zukunft - Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Mitglieder der Jungen Union (JU), die wenige Tage vor der Eröffnung des neuen Frerener Geschäftszentrums als erste Besucher die Gewerberäume und Wohnungen des impulsiven Gebäudekomplexes besichtigen konnten.

Die eingefundenen JU-Besucher auf dem Marktplatz in Freren staunten nicht schlecht, als sie vor dem Bau des neuen Geschäftszentrums standen. Sie waren zusammengekommen, um sich die fast fertiggestellten Räumlichkeiten und die Altenwohnungen im Obergeschoss anzuschauen und erklären zu lassen. Für die Besichtigung hatten sich der Stadtdirektor von Freren, Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz, sowie einer der beiden Frerener Investoren, Reinhard Kewe, bereit erklärt, das Projekt vorzustellen.

Zunächst ging es direkt ins Geschäftszentrum, in dem Markant-Marktleiter Martin Krämer exklusiv seine Türen geöffnet hatte, damit die jungen Christdemokraten einen Blick in den neuen Verbrauchermarkt hineinwerfen konnten. Krämer erläuterte, dass die Einrichtung allein schon einen Wert von 500.000 Euro besitzt. Hinzu kämen Lebensmittel im Wert von etwa 250.000 Euro. Immerhin sei dies der zweitmodernste Markant-Markt in Deutschland, so Krämer. In diesen Markt integriert ist die Bäckerei Wintering mit einem großzügigen Cafe, das sogar sonntags für ihre Kunden die Türen geöffnet haben wird.

Das Geschäftszentrum komplettieren die OLB, KiK, Schlecker und Optik Neuhaus-Volmer, die aus ihren bisherigen Räumen in Freren ins Geschäftszentrum umziehen. Auf einer Gesamtfläche von 11.800 Quadratmetern lassen sich des Weiteren sowohl Lidl als auch der Discounter TEDI mit neuen Filialen nieder.

Im Obergeschoss, welches unter anderem auch dem Lärmschutz für das Altenpflegeheim hinter dem Geschäftszentrum dient, befinden sich 26 Altenwohnungen. Man habe die Wahl gehabt, ein bloßes Obergeschoss ohne Zweck zu bauen oder aber es so herzurichten, dass es sinnvoll genutzt werden kann. „Daher hat man sich sinnvollerweise dafür entschieden, auch aufgrund des demographischen Faktors, hier weitere Altenwohnungen entstehen zu lassen. Eine große Rolle spielte hierbei sicherlich auch die Nähe zum Altenpflegeheim“, erläuterte Stadtdirektor Ritz. Die Wohnungen haben Größen zwischen 70 und 105 Quadratmetern, wobei sie meist für zwei Personen konzipiert sind. „Bereits vor Beginn des Baus waren 17 Wohnungen vermietet“, erklärte Bauherr Kewe.

Insgesamt haben die Investoren, neben Kewe auch der Frerener Architekt Hansi Surmann, rund 7,5 Millionen Euro in das Groß-Projekt investiert. Und auch die Stadt Freren hat ihren Anteil geleistet, um diese Baumaßnahmen erst realisieren zu können. „Wir finden, dass das Geld sehr gut angelegt ist“, äußerten sich die Frerener JU-Mitglieder Kaj Haverbusch und Mario Schmidt zufrieden.

„Auch wenn dadurch der städtische Schuldenberg gewachsen ist, war es ein richtiger und wichtiger Schritt in die Zukunft zur Belebung der Innenstadt.“ Jetzt müsse Freren die Chance nutzen, damit die Attraktivität für weitere Einzelhändler steigt, sich ebenfalls hier anzusiedeln, resümierten Schmidt und Haverbusch zum Schluss der Besichtigung, an der neben Frerener JU-Mitgliedern auch JU-Kreisvorsitzender Björn Roth mit weiteren Jungunionisten aus dem Altkreis Lingen teilnahm.



Auf dem Foto: Als erste Besucher des neuen Geschäftszentrums in Freren konnte Bauherr Reinhard Kewe (5. von rechts) Mitglieder der Jungen Union (JU) unter der Führung des JU-Kreisvorsitzenden Björn Roth (2. von rechts) sowie der Frerener JU-Chefs Mario Schmidt (links) und Kaj Haverbusch (rechts) willkommen heißen.

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