21.07.2009
Nordhorn-Range endlich schließen
Die Lärmbelästigung muss jetzt ein Ende haben. Im aktuellen Pressebericht hat die Lingener SPD ihre Forderung auf unverzügliche Schließung des Bombenabwurfplatzes Nordhorn-Range erneuert. „Nach der gerichtlichen Entscheidung gegen die militärische Nutzung des Übungsplatzes in Wittstock (Brandenburg) ist es nur logisch, den Übungsbetrieb der Bundeswehr auch in Nordhorn sofort einzustellen.“ erklärte der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Hajo Wiedorn gegenüber der Presse.

Es sei nicht zu verstehen dass die Emsländer weiterhin durch den Übungsbetrieb belastetet werden sollen während die gleichen Belastungen in anderen Gebieten der Bundesrepublik per Gerichtsentscheid als nicht zumutbar eingestuft werden. Während sich die Bundesregierung bis vor wenigen Jahren immer auf Nutzungsrechte der NATO berufen hat ist dieses Argument längst nicht mehr gültig. Bereits seit 2001 verzichtet die Royal Air Force auf Nordhorm-Range und der Bombenabwurfplatz wird nur noch von der Bundeswehr genutzt. „Dieser Nutzung muss Verteidigungsminister Jung jetzt endlich ein Ende machen, das liegt ganz alleine in seiner Hand.“ heißt es weiter in der Pressemitteilung der SPD.
Nach der gerichtlichen Entscheidung zur Nutzung des Übungsplatzes Wittstock sieht die Lingener SPD auch gute Aussichten für einen Erfolg der bereits März 2008 beim Verwaltungsgericht Osnabrück eingereichten Klage gegen die weitere Nutzung von Nordhorn-Range.
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