26.11.2010
Froh über gelungene Haushaltssicherung
„Ich bin außerordentlich froh und erleichtert, dass wir trotz der schwierigen Bedingungen mit vielen verschiedenen Maßnahmen zur Haushaltssicherung den laufenden Haushalt in den Griff bekommen haben und die finanzielle Leistungsfähigkeit erhalten bleibt“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Es war ein Kraftakt, aber wir haben es nach vielen Gesprächen gemeinsam hinbekommen.“
Die Herausforderung sei dabei gewaltig gewesen, so Krone. Erstmals in der Geschichte der Stadt Lingen musste ein Haushaltsdefizit von 17 Millionen Euro auffangen werden. Die Stadt war Anfang des Jahres von 37,5 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen ausgegangen. Allerdings musste diese Zahl im Sommer auf 13,5 Millionen Euro nach unten korrigiert werden. Grund für das Defizit: Interne Umstrukturierungen von einem der größten Gewerbesteuerzahler der Stadt.
Die Verwaltung hatte daraufhin sofort mit einer Haushaltssperre gegengesteuert und mit der Vorbereitung des Nachtragshaushalts und des Haushaltssicherungskonzeptes begonnen.
Sämtliche Positionen des Haushalts seien in diesem Zusammenhang durchleuchtet und bewertet worden, so Dieter Krone. Es liege nun ein Nachtragshaushalt vor, in dem verschiedene Maßnahmen gekürzt beziehungsweise ganz gestrichen wurden. Schwerpunkt sei es dabei aber immer gewesen, die notwendigen Kürzungen so anzusetzen, dass die Stadt weiterhin handlungsfähig bleibe und auch in Zukunft eine positive Entwicklung möglich sei, so der Oberbürgermeister. Nach vielen Gesprächen und Verhandlungen stehe nun das Konzept zum Nachtragshaushalt 2010 sowie zur Haushaltssicherung.
„Die Kämmerei sowie die gesamte Verwaltung haben in den letzten Wochen hervorragende Arbeit geleistet. Zweifellos sind in allen Fachbereichen schmerzliche Eingriffe erfolgt“, sagt Dieter Krone. „Doch die Mitarbeiter sind verantwortungsbewusst mit der Situation umgegangen und haben konstruktiv zur Lösung der prekären Haushaltslage beigetragen. Wir haben deutlich unseren Willen gezeigt, den städtischen Haushalt für das laufende Jahr und den Verwaltungshaushalt des kommenden Jahres nach den heutigen Erkenntnissen auf eine solide Basis zu stellen.“
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